Es gibt mehrere Orte die Schmetterlinge zu beobachten und ich habe den Berg Cierro Pelon gewählt, den man von der sonst unspektakulären Stadt Zitacuaro erreicht.
Mit dem Taxi gings von eben dort ins kleine verschlafene Dorf Macheros wo man Eintritt für den Nationalpark sowie einen Guide buchen muss.
Die Guides sind spanisch sprechende Einheimische und machen die Touren nach dem Rotationsprinzip. Von Anfang an hatte ich das Gefühl mein Auserwählter war nicht sonderlich glücklich über sein Schicksal heute auf den Berg aufzusteigen.
Es gab die Optionen zu Fuß oder zu Pferd rauf zu kommen und da ich mir Zeit nehmen wollte und mir reiten allgemein ein wenig suspekt ist wollte ich zunächst ersteres.
Mein Guide, John, war jedenfalls nicht gewillt zu Fuß zu gehen und war von Anfang an am Pferd.
Also trottete ich seinem Gaul hinterher, was nach einer Zeit eher unlustig wurde.
Also gut, dann halt doch aufm Gaul. Mir wurde ein Tier nachgebracht und von da an hatte Palomo die Ehre mich zu tragen.
Der Wald rauf war wirklich sehr schön. Später wurde es dann ziemlich steil, was das Pferd einerseits sehr nützlich machte, andererseits auch sehr zum fürchten, da es sich schon ordentlich abmühte und auch das eine oder andere mal ausgerutscht ist.
Nach einer Zeit kamen wir dann auf eine Wiese wo sich zum ersten mal die Falter zeigten. Überall schwirrten sie herum, echt atemberaubend. Leider wusste ich nicht wo bei dem Pferd der Stop Knopf war und so konnte ich nicht absteigen und sie mir genauer und länger ansehen. Vielleicht war das aber auch so gewollt um die Falter nicht zu stören.
Danach gings noch ein Stück zu Pferd und dann zu Fuß bergauf zu einem weiteren Spot wo sich tausende von Ihnen tummelten. Hier hätte ich zum ersten mal wirklich eine bessere Kamera als mein Handy gebraucht, aber ich hoffe man kann die Schmetterlinge erahnen.
Am Weg blühten überall die Blumen, von den vielen fliegenden Besuchern bestäubt.
Rauf auf den Berg zu Pferd war zum fürchten, aber nichts gegen runter. Uiuiui. Am steilsten Stück hat Palomo dann auch noch zum bocken angefangen. Naja ich bin heil unten angekommen.
Begleitet von zwei ansässigen Hunden habe ich hab dann noch ein wenig das Dorf und den Wald erkundet.
 Die Millionen Monarchen sind wirklich ein einzigartiges Naturschauspiel und die ganze Gegend bietet ihm eine sehr idyllische Kulisse. Auch wenn mich die Art der Tour mit Zwangsguide und quasi Zwangspferd ein bisschen gestört hat, war es trotzdem ein tolles Erlebnis und ein sehr schöner Tag.

















































































